Paris, Frankreich
Boston, MA, USA
den 23 Oktober 2003

Kann i-mode das
mobile Banking in Westeuropa retten?
Neue Studie von
Celent
Einer neuen Studie von Celent gemäß
gibt es zurzeit etwa 5 million mobile Banking Benutzer in Westeurope.
Neuerlich ist der i-mode Standard aus Japan nach Europa importiert worden.
In der Hoffnung diesen Markt anzukurbeln haben mehrere Banken
i-mode-basierte mobile Banking Dienstleistungen lanciert.
Nach dem Versagen in 2001 von
mobile Banking Dienstleistungen, die auf WAP basierten, hat i-mode neue
Hoffnungen erweckt. Eine relative kleine Anzahl europäsicher Banken haben
im Laufe des letzten Jahres i-mode-basierte mobile Banking Angebote auf
den Markt gebracht.
„Nichtsdestotrotz ist die Nachfrage
für solche interaktive Services via WAP oder i-mode
in Westeuropa sehr beschränkt
“ erklärt Octavio Marenzi,
der Autor der Studie. „Gleichzeitig
hat es im Bereich der SMS-Nachrichten ein starkes Wachstum gegeben.
Wir sind der Meinung, daß auch zukünftig die Wachstumrate dieses Bereiches
stark vom SMS-Verkehr abhängig bleiben wird. WAP und i-mode werden hierbei
nur eine beschränkte Rolle spielen.„

Gemäß dieser neuen Studie sind
sehr unterschiedliche Tendenzen in den verschiedenen Regionen Westeuropas
erkennbar und in manchen Ländern spielen mobile Banking Dienstleistungen
eine eher unwesentliche Rolle. Das etwas unerwartete führende Land in
Europa hat sich als Frankreich herausgestellt, mit fast 40% aller mobile
Banking Benutzer im westeuropäischem Raum.

Die Studie analysiert und
vergleicht die mobile Banking Angebote der 25 größten Banken, vergleicht
den Stand dieser Services in den wichtigsten Ländern in Europa, untersucht
die Rolle, die WAP, i-mode und SMS-Nachrichten in diesem Bereich heute und
zukünftig spielen werden, und bietet Vorschläge zur Strategieentwicklung
im mobile Banking für Finanzdienstleistungsinstitutionen an.
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